Cleverer Move von VanMoof

Cleverer Move von VanMoof

Am Ende ist es egal wie gut das Produkt ist, wenn es während der Zustellung zum Kunden beschädigt wird. Mit diesem Problem sah sich die Firma VanMoof konfrontiert. VanMoof, ein Velo-Hersteller aus den Niederlanden, setzt zunehmend auf den Direktvertrieb seiner Produkte über die eigene Website. Heute werden noch ca. 80% der Velos über die eigenen Niederlassungen verkauft und nur 20% online. Dieses Verhältnis will das Unternehmen bis 2020 umkehren. Doch zuerst galt es ein grosses Problem zu lösen: Wie bekommt man ein so sperriges Produkt wie ein Fahrrad in einwandfreiem Zustand zum Kunden geliefert? Jason Gay, Co-Founder von VanMoof, lüftete das Geheimnis kürzlich via Twitter: VanMoof stellte fest, dass Flachbildfernseher zu einem viel höheren Prozentsatz unbeschädigt ausgeliefert werden, als deren Fahrräder. Offenbar nur, weil von aussen erkennbar ist, dass es sich um ein sensibles Produkt handelt. Die Dimension der Verpackung beider Produkte ist ähnlich. In Folge dieser Erkenntnis begann VanMoof ebenfalls Flachbildfernseher auf ihre Kartonagen zu drucken. Das Ergebnis ist beeindruckend: Die Quote der Retouren aufgrund von Transportschäden sank um 80 Prozent. Von diesen scheinbar kleinen Veränderungen lebt die Lean-Kultur eines Unternehmens.

Hier gelangen Sie zum Artikel von VanMoof

https://www.vanmoof.com/en_us/what-makes-a-vanmoof

https://twitter.com/jasongay/status/772556605548326912/photo/1

@jasongay